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Go to the bottom of this page Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein?
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 RE: Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein? oskar matzerath 19.11.2009 14:19
 RE: Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein? Lupe 05.02.2010 14:05
 RE: Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein? nicolai 05.02.2010 03:24
 RE: Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein? Dr. Oztafan Kolibril 14.03.2010 01:12
 RE: Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein? denise3191 07.04.2010 20:50
 RE: Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein? landlerin 08.04.2010 08:22
 RE: Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein? denise3191 08.04.2010 10:17
 RE: Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein? nicolai 11.04.2010 17:34
 RE: Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein? landlerin 11.04.2010 19:58
 RE: Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein? Ramon 12.04.2010 11:51

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oskar matzerath
Bakkalaureus


Registration Date: 09.11.2009
Posts: 132
Herkunft: tirol

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ich verstehe schon, ich habe ja auch sehr viele freunde und bekannte, die zwar nicht gläubig aber doch kirchen-bewusstlos sind. es ist absoluter schwachsinn zu behaupten unsere kultur hängt an der kirche. die kath. kirche hat 2000 jahre lang menschen ausgebeutet und unterdrückt, um dich selbst daran zu bereichern. da muss man mächtig stolz drauf sein. das ist als würde mann verbieten schlecht über hitler zu reden, weil der hat das schulsystem modernisiert und unser strassennetz ausgebaut, das ist übelste heuchelei. wenn mir jemand mit diesem argument kommt, zeugt das nur davon, dass er/sie entweder im geschichtsunterricht geschlafen hat, oder dieser zu schwierig für ihn/sie gewesen ist.
ich glaube das wir nicht so sehr weit davon entfernt sind uns von religionen zu trennen. ich bin sogar so unverschämt optimistisch, dass ich glaube das selbst noch zu erleben. einen sehr ausschlaggebenden beitrag könnten lehrer setzen, und es ist auch nur eine frage der zeit, bis diese kirchen-respektierende generation, unter der ich auch noch lernen durfte, in pension geht. obwohl wenn man die nachrichten liest...

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Welche Krankheit könnte so gefährlich sein, wie es der Mensch ist ? bertolt brecht
19.11.2009 14:19 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
Lupe Lupe is a male
Volksschüler/in


Registration Date: 02.01.2010
Posts: 6

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quote:
Original von denise_3191
Dass die Leute Unbehagen empfinden, wenn sie "Atheist" oder "ungläubig" hören, ist wirklich ein Problem. Man siehts schon, wenn man dem Lebensgefährten, den Eltern, Freunden, Verwandten, usw "beichtet", Atheist/Freidenker zu sein. Die Reaktionen kann man sich ja vorstellen...
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es nicht am "a" oder am Wort an sich liegt, dass Leute eine Abneigung gegen nicht-religiöse Menschen haben. Vielmehr ist es ein allgemeines Bildungsproblem, das, obwohl in Österreich, Deutschland, eu-weit bestimmt sehr viele gebildete Leute sind, auch bei uns heute noch weit verbreitet ist. Leider. Wir haben einfach zu viele ungebildete Menschen in Österreich und den Nachbarländern.

Ich denke, dass religiöse Fragen, viel mehr noch als andere weltanschauliche, mehr eine Bauchgeschichte sind bei den meisten Menschen, sozusagen als Ursache für ein selektives persönliches Bildungsdefizit. Es ist auch ein soziologisches Problem. Was alle „denken“, da schwimm ich auch mit, da brauch ich mir nicht groß Gedanken zu machen. Und was alle „denken“, das muss auch die Politik bedienen. Es gab da nicht viele Politiker, die ohne Bekenntnis zur Religion (oder zumindest zu Gott) ausgekommen sind. Kreisky etwa war bekennender Agnostiker, aber er konnte auch mit Kardinal König gut und umgekehrt. Das war wohl das politisch maximal mögliche zu dieser Frage. Geblieben ist davon freilich nicht viel. Obwohl, es war schon eine Wonne, wie er dem Papst, anlässlich seines Besuches, die Hand entgegen gestreckt hat und alle anderen (ich glaub, auch fast alle Sozis) haben dem Oberhirten den Handrücken abgeleckt.
Aber wieder zurück von diesem kleinen zeitgeschichtlichen Exkurs:
Ein Stück weit sind bekennende Ungläubige (ob Agnostiker oder Atheisten oder einfach Religionsverweigerer) wohl auch unangenehme Bewusstmacher für die bequemen Mitläufer, was auch nicht wirklich Sympathiepunkte bringt. Sie sind, obwohl schon eine relativ große Gruppe, doch auch eine Minderheit, womit sie auch mehr oder weniger mit der aktuellen gesellschaftlichen „Kultur“ konfrontiert sind, wie man mit Minderheiten umgeht. Außerdem können Minderheiten nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ-strukturell definiert werden. D. h., wir sind etwa rechtlich wesentlich schlechter gestellt als viel kleinere, aber staatlich anerkannte religiöse Gruppen.

Aber, um jetzt doch noch einmal auf den Bildungsaspekt zurückzukommen. In der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion entwickeln sich die Dinge doch und sind im Fluss. Die Diskussion über Kruzifixe in Klassenzimmern sind ein Mosaikstein, der hoffentlich nicht von Religionslehrern geführte und längst überfällige Ethikunterricht ein weiterer ... Mir persönlich liegt das scheinbar unvermeidliche „Grüß Gott“ quer im Magen. Dieser Schwachsinn sollte eigentlich mit der Intelligenz eines Volksschülers zu erkennen und abzuschaffen sein, ganz ohne Bildung - womit wir wieder die Soziologie bemühen müssten Augenzwinkern .

Noch ein PS dazu: „beichtet“ unter Anführungsstrichen, ist schon eine nette Ironie auf die angesprochene Frage Augenzwinkern

Ich möchte noch etwas direkt zum Eingangsthema von Alfred1944 sagen: Es gibt nicht nur atheistische „Gottlose“, es gibt auch agnostische „Gottlose“ etc. In der öffentlichen Meinung wird da wohl nicht großartig unterschieden. Was ein Atheist ist, weiß wohl jede/r, Agnostiker musste ich schon gebildeten Leuten erklären. Ich selber bin Agnostiker, kann mich also redlicherweise auch nicht gut an einer Namenssuche für Atheisten beteiligen, obwohl ich für deren Position sehr viel Verständnis habe. Ich denke auch, dass es wichtiger ist, alle Religionsfreien unter ein Dach zu bringen. Insofern finde ich den Begriff „konfessionsfrei“ im neu gegründeten “Zentralrat der Konfessionsfreien” ausgesprochen geglückt, nicht nur als Sammelbegriff, sondern auch als Botschaft: Nicht „ohne“ etwas, sondern „frei“ von etwas.
Und weil da irgendwo die Anmerkung zitiert war "Ein Agnostiker glaubt dass er nichts weiß, ein Atheist weiß dass er nichts glaubt.", muss ich meine Sichtweise dazu loswerden: Atheisten und Agnostiker glauben nicht an Gott. Aber Atheisten glauben, dass es keinen Gott gibt und Agnostiker (meiner Ausrichtung) wissen, dass Religionen Menschenwerk sind und dass es darüber hinaus keinen Sinn macht, über die Frage nach Gott nachzudenken.
05.02.2010 14:05 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
nicolai nicolai is a male
Doktor/rix


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Registration Date: 05.02.2010
Posts: 380
Herkunft: Graz

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...also, ich muß doch feststellen, daß "das nicht an irgendeinen Gott glauben" eine geistige Einstellung repräsentiert, die der Einzelne für sich erarbeiten und entwickeln muß, wobei sich eine Allgemeinbezeichnung eigentlich erübrigt, da wohl jeder individuelle Gründe dafür benennen könnte - und die Allgemeinheit hat sich so schön an den Begriff "Atheist" gewöhnt, da hat sie wenigstens eine vage Vorstellung von dem, was der damit Bezeichnete darstellt.

Gegen die Bezeichnung "Freidenker" spricht meines Erachtens vor allem die Tatsache, daß die Verneinung des Gottgedankens nicht automatisch mit allgemein freien Denkschemata gleichzusetzen ist, erstaunlicherweise trifft man so einige Leute, die zwar den Glauben an Gott ablehnen, ansonsten aber alles andere als freie Gedanken zu denken pflegen und deren Vorstellungs- und Gedankenwelt in erschreckend vorgefertigten und engen Bahnen abläuft. Die meisten Rechtsextremisten z.B. sind Atheisten, aber Freidenker würde sie wohl kaum jemand nennen.

Auch die Bezeichnung "Humanist" ist mir suspekt, und zwar aus ähnlichen Gründen; nur, weil jemand nicht an Götter glauben möchte, heißt das noch lange nicht, daß er für allgemein aufgeklärtes und freies Menschentum einzutreten gewillt sein muß - siehe oben.

Ob also der Begriff "Atheist" negativ besetzt ist (für wen eigentlich ? Doch wohl nur für Personen, die ohnehin nicht allzuviel Interesse hegen, ihre Gängelung durch Kirche und Religion abzuwerfen) oder nicht, treffend ist er allemal, und wer aufgrund einer Bezeichnung bereits seine Vorurteile in Betrieb setzt, erscheint mir zumeist ohnehin eher als Diskussions(?)gegner denn als eventuell interessierte Person seine Position gesucht zu haben - so jemand darf mich dann ruhig aufgrund meiner Geisteshaltung und Lebenseinstellung ablehnen, daran wird auch keine noch so subtil einschmeichelnd gewählte Benennung derselben etwas ändern können - schließlich ist er/sie mir ja wahrscheinlich auch zuwider...

Und Klötze am Bein haben schließlich auch ihre positiven Aspekte - sie hindern ein wenig, allzuschnell zu laufen, wobei man schnell den Rundumblick und die Weitsicht verlieren kann, wer aber langsamer ist, dem bleibt (hoffentlich) mehr Zeit zum Denken, und im schlimmsten Fall läßt sich ein Klotz (am Bein) ebenso wie ein Brett (vor´m Kopf) zu Brennholz verarbeiten, was angesichts des diesjährigen frostigen Winters durchaus von Vorteil sein kann... Augen rollen

__________________
...natürlich hab´ ich leider recht !
05.02.2010 03:24 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
Dr. Oztafan Kolibril
Volksschüler/in


Registration Date: 14.03.2010
Posts: 3

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"Ist die Bezeichnung "Atheist" ein Klotz am Bein? "

Nein.
Befreiung triffts eher.
14.03.2010 01:12 Offline | suchen | Freundesliste | Portal
denise3191 denise3191 is a female
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Registration Date: 02.04.2010
Posts: 11
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Ich fürchte, dass, egal auf welche Bezeichnung man nun kommen könnte, wir immer die Atheisten bleiben werden.
Die Menschen, vor allem die ungebildeten / mindergebildeten Mitmenschen werden von der Bezeichnung "Atheist" nicht abrücken.

Es ist dennoch wirklich interessant, wie die Leute unterschiedlich darauf reagieren, wenn man ihnen mitteilt, "Atheist" zu sein. Als ich damals meinen Eltern erklärte, "Freidenker" zu sein, haben sie kurz überlegt, wie sie darauf reagieren sollten. Als sie dann drauf gekommen sind, dass es sich hiermit (auch) um Atheismus handelt, ist mein Vater total wütend und hysterisch geworden ...
In meinem Freundeskreis traf ich auf unterschiedliche Meinungen. Manche akzeptieren es, manche interessiert es nicht, manche finden verstehen die Welt nicht mehr!
Meine Mutter hingegen hat sich in Ruhe meine Argumente angehört und darüber nachgedacht. Ich denke, sie hat mich verstanden.
Mein Lebensgefährte / Verlobter widerum hat kurz mal die Augen verdreht, dann aber gemeint, dass das ganz alleine meine Sache ist und er mir nicht vorschreiben will, woran ich glaube!

Ich für meinen Teil finde es einerseits diskutabel, das Wort "Atheist" zu verharmlosen, andererseits bin ich stolz darauf Atheist zu sein und finde nichts dabei, mich Atheist zu nennen.
07.04.2010 20:50 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
landlerin landlerin is a female
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Registration Date: 18.09.2009
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Nun, ich scheine jemanden, den ich für einen Freund gehalten habe, nicht "atheistisch" genug gewesen zu sein.......ist ja auch unerhört, wenn man, so wie ich, an keinen Gott glaubt, für strikte Trennung von Staat und Religion ist, aber mit dem Ortspfarrer auskommt, dabei auch noch seiner Einstellung steht und das Laizismusvolksbegehren unterstützt!(Auf dem Gemeindeamt haben sie bis dahin angeblich nicht mal gewusst, dass es ein solches gibt, jetzt wissen sie es) Was ich garantiert nicht empfinde ist Hass gegen egal wen.......wenn man Religionen, allen voran aber die rk hassen muss, um ein ordnungsgemässer Atheist zu sein, dann weiss ich wirklich nicht ob ich das möchte. Wer an keinen Gott glaubt, sollte das menschliche Dasein trotzdem respektieren. Wenn manche meinen dass sich Humanismus ausschliesslich ausserhalb von Religionen aufbaut da komm ich nicht mit.....

Zuerst kommt der Mensch, und dann erst woran er glaubt oder nicht.
landlerin
08.04.2010 08:22 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
denise3191 denise3191 is a female
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Registration Date: 02.04.2010
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Ich bin ganz deiner Meinung, landlerin!

Zuerst sollte der Mensch kommen, der Charakter, das Wesen eines Menschen. Dann erst der Rest!
08.04.2010 10:17 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
nicolai nicolai is a male
Doktor/rix


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Registration Date: 05.02.2010
Posts: 380
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...wobei vielleicht nicht ganz zu übersehen sein sollte, daß natürlich persönliches Involviertsein in eine Religion, bzw. ganz besonders die Ausübung eines Amtes in einer solchen durchaus seine Spuren in Geist, Charakter und Person hinterläßt; ich will damit nicht sagen, daß es erforderlich ist, sich voller Haß gegen die Kirche und ihre Priester (obwohl das irgendwie recht hilfreich sein kann) zu stellen, will damit auch keine Wertung über Einzelne abgeben (es gibt durchaus Kleriker, deren Tätigkeiten und Wirken ich als überwiegend positiv sehe), gebe aber zu bedenken, daß Person und Beruf in diesem speziellen Fall nicht wirklich zu trennen sind; selbst der aufgeschlossenste und verständnisvollste Kleriker wird sich im Zweifelsfall für seine Religion entscheiden(müssen), das verlangt allein schon sein Amt. Es gibt eben nicht den Menschen und das Amt, sondern Mensch und Amt sind untrennbar miteinander verbunden, und ein solches gilt es zu bedenken; oder, um´s anders auszudrücken (jaja, ich weiß, der Vergleich hinkt) : Auch der Lagerkommandant von Auschwitz war privat ein liebenswürdiger Mensch und liebender Familienvater...

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...natürlich hab´ ich leider recht !
11.04.2010 17:34 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
landlerin landlerin is a female
Magister/ra


Registration Date: 18.09.2009
Posts: 251
Herkunft: NÖ

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Hallo Nicolai.....so sehr hinkt dein Vergleich auch wieder nicht......denn auch dieser wird wohl des "Glaubens" gewesen sein, das Richtige zu tun. Und wenn es so nicht gewesen ist, dann hat ihn seine "Tätigkeit" zumindest davor bewahrt dort zu sein wo es für ihn weit lebensgefährlicher gewesen ist, z.B. an der Front....
landlerin
11.04.2010 19:58 Offline | EMail | suchen | Freundesliste | Portal
Ramon Ramon is a male
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Registration Date: 23.11.2008
Posts: 1,062
Herkunft: Niederbayern

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quote:
Original von nicolai
Auch der Lagerkommandant von Auschwitz war privat ein liebenswürdiger Mensch und liebender Familienvater...


Und womöglich sogar auch noch ein frommer Christ. Augenzwinkern

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"Ich fürchte, wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik glauben...."
FRIEDRICH NIETZSCHE


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