Alfred1944
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Ich habe diesen Gedanken schon beim Pröll-Thread kurz angesprochen, und glaube, dass ein eigener Thread zu diesem Thema vielleicht recht interessant wäre. (Ich glaube, dass dieses Thema eher in die Diskussionsrunde passt, aber ich weiß nicht, wie ich es dorthin verschieben kann)
Das Wort "Atheist" ist, wie wir spüren müssen, sehr negativ besetzt. Für religiöse Ungebildete klingt es offensichtlich wie "Antichrist", (Satan, Hitler, Stalin, andere Schlächter, etc...), aber auch viele andere Wörter, die mit "a" beginnen bezeichnen was "Böses": "a-sozial", "a-moralisch", "anti-was auch immer".
Böses macht Angst, und deshalb grenzt man uns als "gefährlich" aus. Leute wie Pröll bedienen diese Ängste und werden auch gehört, weil Leute wie er in der Öffentlichkeit stehen.
Die Atheisten in den USA, mit demselben Problem konfrontiert, haben eine Initiative gestartet, die sie sich von den (ebenfalls ausgegrenzten) Homosexuellen abgeschaut haben. Diese haben für sich die Bezeichnung "Gays" gefunden, was im ursprünglich Sinn "ausgelassen" und "fröhlich" bedeutet. "Gays" ist also ein durch und durch positiv besetztes Wort. Ein Begriff der sich gut "verkauft". Die Gays haben mit diesem Begriff weltweit durchschlagenden Erfolg (im Vergleich zu vorher) gehabt.
Die Atheisten-Initiative in den USA hat das Wort "The Brights" (www.The-Brights.net) für sich gefunden. Ein Begriff, der auch durch und durch positive Inhalte transportiert (bright = heiter, aufgeweckt, gescheit, intelligent), ein "Produkt", dass sich "verkaufen" lässt. Richard Dawkins ist Mitglied bei den Brights geworden und er schreibt darüber in "Gotteswahn" (von woher ich's auch hab' ).
Natürlich versteht kaum jemand im deutschsprachigen Raum was "The Brights" bedeutet, und wir müssten daher einen Begriff finden, der möglichst kurz ist, den jeder Trottel versteht, und gegen den niemand argumentieren kann, ohne sich lächerlich zu machen. Witzekanzler Pröll hätte sich in seinem Interview viel schwerer getan, wenn er statt gegen Atheisten (=Antichristen) gegen z.B. "Denker & Humanisten" wüten hätte wollen.
Wir haben etwas sehr Wertvolles unters Volk zu bringen, aber scheinbar haben wir's so verpackt, dass "die Leut" Angst haben, unser freies, nicht unterjochtes Denken anzunehmen.
Ich fände es interessant, würden wir darüber diskutieren, wie wir uns im deutschsprachigen Raum besser "verkaufen" könnten, und vielleicht gelingt es mir, ein "brainstorming" in Gang zu bringen, um Begriffe zu finden, mit denen wir uns identifizieren können, und gegen die das "gemeine Volk" nicht hetzen kann.
Herzlichst Alfred (der eigentlich leiser treten wollte)
__________________ Weisheit kommt vielleicht mit dem Alter, wenn man daran hart arbeitet!
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13.11.2009 16:37 |
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atlana
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soweit ich weiß, war gay ursprünglich kein positiver begriff. das muß ich allerdings noch mal nachschauen und es ist auch nicht wesentlich.
auch wenn wir den ultimativen begriff fänden, der den brights im englischen sprachraum entspricht (wobei ich keine ahnung habe, wie weit "brights" außerhalb von städtischen zentren der usa überhaupt verstanden wird) – ich würde ihn nicht benutzen.
meine zwei hauptgründe:
1) ich halte nichts davon, tatsachen mit "besser verkaufbaren" bezeichnungen zu überschminken. a-theos ist glasklar.
und ich habe es ziemlich satt, daß alles der marktlogik unterworfen sein soll. klingt was nicht attraktiv genug für die leute, werfen wir unsere werbungsgeschulten hirne an und erfinden was neues. kompetenzzentrum für anhaltefragen (oder wie auch immer fekter ihre schubgefängnisse momentan zu bezeichnen beliebt) kommt nämlich aus derselben ecke. hauen wir zucker in die worte, damit die leute sie leichter fressen – das ist nicht meins.
2) ich halte nichts davon, eine bezeichnung abzulegen, für die jahrhundertelang menschen verfolgt und getötet wurden. es ist respektlos ihnen gegenüber.
wobei ich noch nichteinmal glaube, daß es den herrn pröll irgendwie beeindrucken würde, wenn wir uns plötzlich denker&humanisten nennen würden. wir könnten uns wahrscheinlich auch gummibärenbande wien mitte nennen, und pröll würde uns immer noch atheisten nennen. genauso, wie der sprachgebrauch immer noch schwuchtel, nega und tschusch kennt, auch wenn wir "mitbürger mit familiären wurzeln in den ländern des südens" oder "gleichgeschlechtlich liebende menschen" sagen.
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13.11.2009 17:57 |
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wgroiss
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Die "The Brights" gibt es ohnehin auch in vielen europäischen Länder, zB. in Deustchland.
__________________ Religiöser Wahn ist eine psychische Krankheit die zum Tode führen kann.
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13.11.2009 18:25 |
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atlana
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ich bezweifle dennoch, daß brights ein breitenwirksamer begriff ist, von atheistInnen und ihren organisationen mal abgesehen.
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13.11.2009 19:24 |
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oskar matzerath
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völlige zustimmung,
das zweite argument ist vielleicht nicht so wichtig, da mein atheismus definitiv nicht auf solidarität basiert. zum ersten thema muss ich sagen, dass mir der gedanke gefällt mit dem wort atheismus polarisieren und provozieren zu können. wobei auch gesagt sei, dass das wort atheismus im ländlichen raum oft ins falsche licht gerückt wird. bei uns ist jemand der nicht in die kirche geht einfach zu faul dazu, ein atheist hingegen jemand der die kirche, und alle mit ihr verbundenen kulturellen reichtümer, zerstören will. damit legt sich die kirche selbst ein ei, da die jugend sehr wohl weiss was die kirche 2000 jahre lang getan hat, und auch heute noch tut.
zum thema pröll stelle ich die behauptung in den raum, er sein ein ar$chloch, dies begründe ich damit, dase er eine menschenverachtende und absolut inhumane politik betreibt, die nicht nur schädlich für unsere politik, sondern auch für die gesellschaft in sich ist.
ich entschuldige mich für meine primitive ausdrucksweise.
__________________ Welche Krankheit könnte so gefährlich sein, wie es der Mensch ist ? bertolt brecht
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13.11.2009 19:40 |
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wgroiss
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Einem Finanzminister der fast 1 Milliarde Steuergelder an der Börse verspekuliert und darauf nicht freiwillg zurücktritt, kann man schwerlich charakterlich in Ordnung nennen. Wahrscheinlich ist es ihm egal, ob er von einigen der 6% Atheisten im Lande gewählt wird oder nicht. Notfalls kann er ja noch Landesvater von NÖ werden, falls der alte Proll sich endlich ins Privatleben zurückzieht. Aber einen Vorteil hat er schon: er sieht nicht so verschlagen aus wie seine beiden Vorgänger als ÖVP-Obmänner.
__________________ Religiöser Wahn ist eine psychische Krankheit die zum Tode führen kann.
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14.11.2009 00:43 |
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Alfred1944
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Registration Date: 05.11.2009
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Meine späte Antwort auf Deinen teilweise unten zitierten Beitrag, ich denke halt, bevor ich schieße:
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Original von atlana
soweit ich weiß, war gay ursprünglich kein positiver begriff. |
Da solltest Du in einem Wörterbuch nachschlagen, das ein früheres Erscheinungsdatum hat als Du alt bist, z.B. Langenscheidt 1964: gay = 1) lustig, fröhlich 2) bunt glänzend, prächtig, 3) lebenslustig, flott, 4) American slang: a) kess, frech, b)"schwul" (homosexuell).
| quote: |
Original von atlana
a-theos ist glasklar. |
Du meinst, der Homo habilis austriacus (Vor-Vorstufe des Homo sapiens, der auch glücklicherweise noch in Österreich vorkommt) ist des Griechischen mächtig? Ich meine, dieser antwortet auf "a-theos" wahrscheinlich mit "Du mi a", und versteht unter griechisch eine sexuelle Schweinerei.
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Original von atlana
ich halte nichts davon, eine bezeichnung abzulegen, für die jahrhundertelang menschen verfolgt und getötet wurden. es ist respektlos ihnen gegenüber. |
Die Menschen sind nicht wegen der Bezeichnung verfolgt und getötet worden, sondern ihrer Einstellung wegen!
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Original von atlana
...ich halte nichts davon, tatsachen mit "besser verkaufbaren" bezeichnungen zu überschminken. |
Ich nenne das, was Du nach meinem Empfinden sehr aggressiv und abwertend "verkaufen" und "vermarkten" nennst, den übermächtigen Gegner mit seinen eigenen Waffen schlagen. Ich war selbstständig, eine "Ich-AG", und wenn ich mein Produkt nicht so gut vermarktet hätte, wäre ich verhungert. Also, warum dieser Vergleich mit dem Zucker d'rüberstreuen?
Ich habe nicht angenommen, dass die beiden Wörter "Freidenker" und "Humanisten", allein in einzelne Buchstaben zerlegt, nach dem Zufallsprinzip aus einem Zauberbecher geschüttelt, ein passendes, positiv besetztes Wort ergeben würden. Ein wenig Hirnarbeit hätte ich mir schon bei "brainstorming" erwartet. Zum Glück gab's aber auch auch einige Beiträge, die meine Sorge bestätigen, dass das Wort "Atheist" eigentlich ein von der Mehrheit, die wir überzeugen wollen, ein abgelehntes ist.
Liebe Grüße von Alfred
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17.11.2009 23:18 |
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religulous
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Registration Date: 25.04.2009
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Ich muss sagen ich finde den begriff freidenker sehr schön, auch wenn ich glaube das es nicht wirklich einen unterschied macht.
Ich denke "Nicht Religiös" reicht in religiösen kreisen aus um als schimpfwort zu gelten wie auch immer man es nennt.
Kleiner hinweiß am rande, freidenker ist auch der begriff mit dem einstein sich selbst beschrieb, allerdings glaubte einstein durchaus an soetwas wie einen gott, er akzeptierte lediglich die mythen der bibel nicht
| quote: |
Through the reading of popular scientific books I soon reached the conviction that much in the stories of the Bible could not be true. The consequence was a positively fanatic orgy of freethinking coupled with the impression that youth is intentionally being deceived by the state through lies; it was a crushing impression.
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Kommt das irgendjemanden bekannt vor?
Kompletter Text: http://einsteinandreligion.com/freethink.html
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14.11.2009 05:24 |
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Pallas Athene

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Registration Date: 03.02.2009
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Original von religulous
Ich muss sagen ich finde den begriff freidenker sehr schön, auch wenn ich glaube das es nicht wirklich einen unterschied macht.
Ich denke "Nicht Religiös" reicht in religiösen kreisen aus um als schimpfwort zu gelten wie auch immer man es nennt.
Kleiner hinweiß am rande, freidenker ist auch der begriff mit dem einstein sich selbst beschrieb, allerdings glaubte einstein durchaus an soetwas wie einen gott, er akzeptierte lediglich die mythen der bibel nicht
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Through the reading of popular scientific books I soon reached the conviction that much in the stories of the Bible could not be true. The consequence was a positively fanatic orgy of freethinking coupled with the impression that youth is intentionally being deceived by the state through lies; it was a crushing impression.
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Kommt das irgendjemanden bekannt vor?
Kompletter Text: http://einsteinandreligion.com/freethink.html |
Ich finde den Begriff Freidenker als überaus schwammig, damit kann ich mich nicht identifizieren. Wer würde seine Gedanken als nicht frei bezeichnen ? frei wovon und wofür?
selbst die Gottesfürchigsten glauben an Gedankenfreiheit. Atheismus hingegen bezieht eine klare, Position, die sich im Wort A- theismus eindeutig festlegt.
Es ist mir völlig egal, ob das Wort Atheist als Schimpfwort missbraucht wird oder nicht. Es ist, was es ist: eine Sichtweise der Welt ohne einen Schöpfer zu bemühen.
Diese Textstelle ist Einsteins Glaubensbekenntnis entnommen. In DIESEM Sinn würde ich mich auch als religiös bezeichnen…ganz ohne Gott.
„Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen. Es liegt der Religion sowie allem tieferen Streben in Kunst und Wissenschaft zugrunde. Wer dies nicht erlebt hat, erscheint mir, wenn nicht wie ein Toter, so doch wie ein Blinder. Zu empfinden, dass hinter dem Erlebbaren ein für unseren Geist Unerreichbares verborgen sei, dessen Schönheit und Erhabenheit uns nur mittelbar und in schwachem Widerschein erreicht, das ist Religiosität. In diesem Sinne bin ich religiös. Es ist mir genug, diese Geheimnisse staunend zu ahnen und zu versuchen, von der erhabenen Struktur des Seienden in Demut ein mattes Abbild geistig zu erfassen."
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14.11.2009 11:45 |
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religulous
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Registration Date: 25.04.2009
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Ich finde den Begriff Freidenker als überaus schwammig, damit kann ich mich nicht identifizieren.
Wer würde seine Gedanken als nicht frei bezeichnen ? frei wovon und wofür? selbst die Gottesfürchigsten glauben an Gedankenfreiheit. Atheismus hingegen bezieht eine klare,
Position, die sich im Wort A- theismus eindeutig festlegt. |
Ganz genau, deshalb finde ich den ausdruck freidenker ja schöner.
Ich halte es für nicht wirklich möglich alle die religion ablehnen oder schlicht und einfach nicht glauben unter einem begriff zusammenzufassen.
Das fehlen von etwas zu einer gemeinsamen philosophie zu machen ist meiner meinung nach nicht möglich.
Ich muss gestehen ich tu mir gerade etwas schwer meine gedankengänge diesbezüglich zu kommuniziern, ich hoffe es klingt nicht zu wirr und ist verständlich.....
Alles in allem möchte ich aber klarstellen, mir ist im prinzip völlig egal wie man es nennt, solange religion weiter öffentlich kritisch betrachtet wird und wir eben nicht zum alten "ja und amen" zurückfallen.
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15.11.2009 07:50 |
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wgroiss
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Registration Date: 24.07.2008
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Freidenker ist natürlich ein schönes Wort. Allerdings würde ich auch Menschen dazuzählen, die vielleicht zu dem Schluss gekommen sind, dass nur der Gott Baal der einzig richtige ist, allerdings nur von Montag bis Freitag, denn Samstag gilt Zarathustra und für den Sonntag ist Zeus zuständig.
Wie wär's mit dem Wort "Die Ungläubigen"? Das trifft doch auch den Kern der Sache und ist vielleicht heute weniger negativ besetzt als Atheist.
__________________ Religiöser Wahn ist eine psychische Krankheit die zum Tode führen kann.
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16.11.2009 06:24 |
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Ramon
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Registration Date: 23.11.2008
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Original von wgroiss
Freidenker ist natürlich ein schönes Wort. Allerdings würde ich auch Menschen dazuzählen, die vielleicht zu dem Schluss gekommen sind, dass nur der Gott Baal der einzig richtige ist, allerdings nur von Montag bis Freitag, denn Samstag gilt Zarathustra und für den Sonntag ist Zeus zuständig.
Wie wär's mit dem Wort "Die Ungläubigen"? Das trifft doch auch den Kern der Sache und ist vielleicht heute weniger negativ besetzt als Atheist. |
Tod den Ungläubigen!!!
Es scheint mir, dass der Begriff nicht gerade zu Beifallsstürmen einlädt. Davon aber mal abgesehen, brauche ich für Tätigkeiten, die ich nicht ausführe, keine Namen oder Begriffe.
Ich rauche nicht und ich benutze kein Auto, ich würde mich aber trotzdem nicht als Nichtraucher oder Nichtautofahrer bezeichnen.
__________________ "Ich fürchte, wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik glauben...."
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16.11.2009 08:48 |
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religulous
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Registration Date: 25.04.2009
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Hat zwar jetzt nichts mit dem thema zu tun, aber ich finde es interesannt wieviele "nichtautofahrer" es hier im forum gibt......
Zum namen: Das ist so ziemlich was ich zu sagen versuchte, es is schwirig bis unmöglich einen geeigneten namen für eine gruppe zu finden die nicht wirklich etwas gemeinsam hat außer das fehlen von etwas.
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16.11.2009 14:15 |
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atlana
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Registration Date: 15.07.2008
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Original von religulous
Hat zwar jetzt nichts mit dem thema zu tun, aber ich finde es interesannt wieviele "nichtautofahrer" es hier im forum gibt......
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radl rules!
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16.11.2009 15:59 |
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religulous
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Registration Date: 25.04.2009
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Das ist übrigens die Aussage der "brights" zu dem Thema:
| quote: |
Unless you can answer 'yes' to the following question, you are an atheist: 'Do you believe in a god?'
Answering 'yes' makes you a theist. Answering 'No' means you are 'not a theist', and that makes you an a-theist. There is no escaping this, it's completely binary. You cannot answer 'I don't know' to the above question as that would mean you don't know your own mind or what you believe in.
The first two descriptions of a bright include: A bright is a person who has a naturalistic worldview A bright's worldview is free of supernatural and mystical elements Both of these make it impossible for a bright to answer 'yes' to the above question. Therefore all brights are atheists by definition. I am not saying being a bright is the same as being an atheist, but if you are a bright then you are also an atheist. (The same is not true the other way around). |
Im übrigen scheint dieses thema dort genauso heiß diskutiert zu werden wie hier -> http://www.the-brights.net/forums/forum/...?showtopic=9960
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20.11.2009 16:21 |
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Ramon
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Humanistische, atheistische und freidenkerische Gruppierungen gibt es doch in Europa genug, es fehlt ihnen nur an Mitgliedern und den nötigen finanziellen Mitteln.
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13.11.2009 17:19 |
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Alfred1944
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Entweder war mein Beitrag zu lang und Du hast ihn nur überflogen, oder Du hast ihn nicht verstanden, weil ich mich völlig falsch ausgedrückt habe. Jedenfalls passt Deine Antwort nicht zu dem, was ich mit meinem Thema ausdrücken wollte.
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13.11.2009 17:24 |
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Ramon
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Original von Alfred1944
Entweder war mein Beitrag zu lang und Du hast ihn nur überflogen, oder Du hast ihn nicht verstanden, weil ich mich völlig falsch ausgedrückt habe. Jedenfalls passt Deine Antwort nicht zu dem, was ich mit meinem Thema ausdrücken wollte. |
Das kann schon sein, aber wenn Du nach neuen Begriffen suchst, dann muss es doch auch Menschen geben, die sich organisieren um diesen Begriffen auch zur Umsetzung zu verhelfen, oder?
Auch der Begriff "Brights", steht ja für eine Organisation und nicht nur für ein naturalistisches Weltbild. Um es noch deutlicher zu sagen: Ich habe ein naturalistisches Weltbild, bin aber trotzdem kein Bright.
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13.11.2009 17:35 |
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alvin
Bücherwurm
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Diese Begriffe sind international oft schwierig zu verstehen. In den USA ist ein "Naturalist" dasselbe wie bei uns ein philosophischer Materialist. In Europa ist ein Naturalist einer wie Emile Zola. Ein "Materialist" wird umgangssprachlich für eine Art Onkel Dagobert gehalten. "Freidenker" werden mit "Freimaurern" verwechselt oder das Wort wird gar nicht verstanden. Außerdem ihat es doch einen sehr historischen Bezug: es stammt aus der Zeit, wo die Kirche noch die Macht hatte, den Menschen das Denken zu verbieten bzw. weitgehend vorzuschreiben. Säkularist wäre auch noch eine Möglichkeit. Atheist hat einen aggressiven Klang und Religiöse verwechseln es mit "Antitheist", also mit einer Art Luzifernachfolger, außerdem ist es vom Wort eine negative Definition. Aber es lässt sich wunderschön positiv definieren (Zitat aus einem "Bullen-von-Tölz"-Film): Ein Agnostiker ist einer, der glaubt, dass er nichts weiß, ein Atheist ist einer, der weiß, dass er nichts glaubt. Nachdem ich das auch weiß, fühl ich mich gut definiert.
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14.11.2009 22:27 |
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fumatore1991
Volksschüler/in
Registration Date: 10.03.2009
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Hallo eine kurze Frage!
Ich bin mir aber nciht sicher ob das hier hinein passt!
Als ich mich kürzlich bei einer e-mail der kirche über den von mir geplanten Austritt (bin jetzt 18
) informiert habe, bekam ich zwar die Infos an wen ich mich wenden soll, aber gleich darauf den Hinweiß das ich an die " konsequenzen" denken soll.
Meine Frage:
Was sind das für negative Folgen ( abgesehen von dem nicht vorhandenen Paradies in das ich nicht komme xD)
Auf einem Friedhof begraben werd ich ja trotzdem??
Oder wie war das gemein???
thx im voraus!
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16.11.2009 23:58 |
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